Helaba Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH: Tätigkeitsbericht für den Zeitraum 01.08.2020 bis 31.07.2021 FBG Individual W-PA;FBG Individual W-PT;FBG Individual W-IA DE000A0RCCX6; DE000A0M58D7; DE000A2DHSX7

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Helaba Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH

Frankfurt am Main

Tätigkeitsbericht für den Fonds FBG Individual W
(ab 01.08.2021 FBG Individual W ESG)
für den Zeitraum 01.08.2020 bis 31.07.2021

Ziele und Anlagepolitik:

Anlageziel des Fonds ist es, einen möglichst hohen Wertzuwachs durch eine positive Entwicklung der im Fonds enthaltenen Vermögensgegenstände zu erwirtschaften. Dazu investiert der Fonds flexibel schwerpunktmäßig in Aktien aus den Regionen Europa und Nordamerika sowie Aktien aus anderen Regionen weltweit als Möglichkeit zur Beimischung. Es können auch Zertifikate, Anleihen, Wandel- und Optionsanleihen bis zu einem Anteil von max. 49% sowie Anteile an offenen OGAW-konformen Investmentfonds erworben werden. Der Fonds kann auch in Vermögensgegenstände anderer Währungen als seiner Referenzwährung, dem Euro, investieren, wobei der Fremdwährungsanteil auf maximal 70% begrenzt ist. Der Fonds setzt Derivatgeschäfte ein, um mögliche Verluste in Folge von Kursschwankungen /​ Währungskursschwankungen zu verringern oder um höhere Wertzuwächse zu erwirtschaften.

Der Fonds ist ein globaler vermögensverwaltender Aktienstrategiefonds mit neutraler Aktienquote von 85%.

Das Portfolio Management für das Sondervermögen ist an die Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland) AG ausgelagert.

Für das Sondervermögen existieren folgende Anteilsklassen:

FBG Individual W-PT
(vormals HI-FBG Individual W-PT und ab 01.08.2021 FBG Individual W ESG-PT)

FBG Individual W-PA
(vormals HI-FBG Individual W-PA und ab 01.08.2021 FBG Individual W ESG-PA)

FBG Individual W-IA
(vormals HI-FBG Individual W-IA und ab 01.08.2021 FBG Individual W ESG-IA)

Die Entwicklung der Aktienmärkte /​ Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum:

Das Kalenderjahr 2020 war trotz der laufenden Pandemie und Unsicherheiten rund um das Coronavirus oder auch politischen Ereignisse ein erfolgreiches Jahr für die globalen Aktienmärkte.

Mit der Lockerung der im März 2020 erlassenen Einschränkungen der Geschäftstätigkeit und des Alltagslebens begann sich die Wirtschaft schnell zu erholen. Während das Angebot an Gütern und Dienstleistungen rasch wiederaufgebaut wurde, war noch offen, wie lange es dauert, bis die Verbrauchernachfrage wieder das Niveau vor dem Virus-Ausbruch erreicht. In China hat sich die Industrieproduktion nach dem Lockdown rasch erholt und verhalf den Unternehmen ihre Geschäftstätigkeit aufrechtzuerhalten, welche sich ab April in den Kursen am Aktienmarkt widerspiegelte.

In den Wochen danach wurde immer deutlicher, dass es erhebliche Unterschiede unter den Ländern bei der Eindämmung von Covid-19 gibt. Während die Zahl der aktiven Covid-19-Fälle in Deutschland, Österreich und der Schweiz während des Lockdowns zurückgegangen waren, stieg die Zahl der aktiven Fälle in Großbritannien, den USA und vielen kontinentaleuropäischen Ländern weiter an. Trotz dieser Unsicherheiten bestätigten die Wirtschaftsdaten der Industrie aber weiterhin eine weitgehend V-förmige Erholung. Steigende Einkaufmanagerindizes (PMIs) spiegelten die anhaltende Erholung der Detailhandelsumsätze sowie auch die der Industrieproduktion wider, auf das sich die Börsen weiter stützen konnten.

Gemessen am Stoxx Europe 50 Index bewegte sich der Aktienmarkt in Europa in den ersten beiden Monaten des Geschäftsjahres seitwärts, der US-amerikanische S&P 500 Index war Ende September nur wenig verändert. Die gestiegenen Ansteckungszahlen sowie die anstehende Präsidentschaftswahl in den USA und neue Brexit-Verhandlungen sorgten speziell in der zweiten Oktoberhälfte für Unsicherheiten. Insbesondere der Stoxx Europe 50 Index verlor über 9%.

November 2020 wurde zum entscheidenden Monat auf dem Weg in Richtung Zulassung von Sars-CoV-2-Impfstoffen. Pfizer und BioNTech sowie Moderna als auch AstraZeneca berichteten über eine hohe Wirksamkeit ihrer Impfstoffe vor einer Ansteckung bzw. einem schweren Verlauf mit Covid-19. Getragen von dieser deutlich besser als erwarteten Wirksamkeit der Impfstoffe und der neu entfachten Hoffnung auf eine Covid-19-freie Welt, haben die Kurse von Risikoassets im November kräftig zugelegt.

So ist der Stoxx Europe 50 Index im November um knapp 14,50% gestiegen, der S&P 500 Index konnte um fast 11% zulegen. Auch die US-Wahlen haben ein von den Kapitalmärkten bevorzugtes Szenario hervorgebracht und trugen zu der Erholung bei.

Insgesamt erholten sich die Märkte von ihren jeweiligen Tiefs sehr zügig und beendeten das Jahr größtenteils sogar mit einem Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr. Der S&P 500 Index schloss das Jahr mit einem Zuwachs von ca. 18,40%, knapp darüber sogar der MSCI Emerging Markets mit ca. 18,80%. Der Dax erreichte zumindest ein Plus von 3,55% und lediglich der Stoxx Europe 50 schloss das Kalenderjahr 2020 mit einer Rendite von -5,40% ab.

Durch die Abnahme der Unsicherheiten rund um das Coronavirus und der US-Wahl waren die Vorzeichen für das Jahr 2021 als ein Jahr der Erholung und des Wachstums deutlich günstiger. Denn auch wenn eine Reihe von Fragen in Bezug auf die Impfstoffe offenblieben (z.B. Verfügbarkeit, Langzeitwirkung), war eine Normalisierung der wirtschaftlichen Aktivität in 2021 das wahrscheinlichste Szenario. Die anlaufenden Impfprogramme und das avisierte zusätzliche Ausgabenprogramm durch den neuen Präsidenten der USA sorgte für mehr Hoffnung auf Wachstum. Auch im kommenden Jahr dürften prioritäre Anliegen der Demokraten (u.a. Infrastruktur und Energiewende) zu hohen Staatsausgaben führen. Damit hat sich das Wachstumsprofil der US-Wirtschaft in diesem und im kommenden Jahr verbessert. Zusammen mit einem soliden Wachstum in China sind die Risiken für die Weltwirtschaft gesunken. Zu sehen waren die positiven Trends bereits in den ersten Monaten in 2021 auch an den Kapitalmärkten, besonders im Value-Segment.

Die konjunkturelle Entwicklung war auch im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres trotz des Auftretens der Delta-Variante des Coronavirus weiterhin positiv. In Europa und in den USA erreichten die Einkaufmanagerindizes im zweiten Quartal Werte, die eine Hochkonjunktur beschreiben. Die wirtschaftliche Normalisierung in der – für die Kapitalmärkte zentralen – US-Wirtschaft war in vollem Gang, und auch Europas Volkswirtschaften befanden sich mittlerweile klar im Aufschwung. Auch die Gewinnentwicklungen der Unternehmen und die Erwartungen an die zukünftigen Gewinne waren markant gestiegen.

Die Inflationserwartungen sind in den USA und auch der Eurozone bis in den Mai hinein nochmals gestiegen, gingen danach aber leicht wieder zurück nachdem sich am Markt die Einsicht verfestigte, dass es sich beim aktuellen Anstieg der Preise um ein temporäres Phänomen aufgrund von Basiseffekten handelt, und die Verzerrungen Anfang 2022 hinter uns liegen sollten. Dies wurde auch durch Kommentare seitens der Notenbanken unterstützt. Mittelfristig erwarten wir, dass sich die Inflation innerhalb der in den letzten Jahren üblichen Bandbreiten bewegt.

Die Aktienmärkte haben sich aufgrund der geschilderten guten konjunkturellen Entwicklung und der Gewinnentwicklung der Unternehmen ab Januar sehr positiv entwickelt. Die Inflationsthematik hatte die Aktienmärkte, insbesondere den S&P 500 Index, im Mai nur kurzzeitig belastet. Während die europäischen Aktienmärkte Mitte Juni 2021 ihr Hoch erreicht hatten und danach seitwärts tendierten, stieg der US-amerikanische S&P 500 Index im Juni und Juli weiter an und erreichte Ende Juli sein Hoch. Der Stoxx Europe 50 Index konnte seit Januar bis Geschäftsjahresende 17,14% hinzugewinnen, der S&P 500 Index, in lokaler Währung, sogar knapp 18%. Für das vergangene Geschäftsjahr ergab sich für den US-Markt, gemessen am S&P 500 Index, eine EUR-Performance von 35,64%. Der DAX sowie der Stoxx Europe 50 Index waren mit 26,24% und 25,77% knapp dahinter. Der MSCI Emerging Markets Index bildete mit 20,28% das Schlusslicht.

Der Euro gewann im Geschäftsjahreszeitraum relativ zum Dollar nur 0,20% an Wert, verlor aber denselben Wert gegenüber den Schweizer Franken. Da die konjunkturelle Erholung in den USA (und in Asien) deutlich schneller verläuft als in Europa, ist eine deutliche Erholung des Euro wieder einmal verschoben, zumindest bis in die 2. Jahreshälfte. Auch die Zinsunterschiede sind entweder zu groß (gegenüber dem USD) oder zu klein (gegenüber dem CHF) um eine Aufwertung des Euro zu bewirken. Positiv gegenüber dem Euro hat sich das Pfund Sterling entwickelt: Es stieg um 5,63%.

Mittelfristig gehen wir von einem ähnlichen globalwirtschaftlichen Szenario aus wie in den letzten Jahren, d.h. einem eher verhaltenen Wirtschaftswachstum und wenig Inflation. Zentral für das reale Wirtschaftswachstum bleiben demographische Faktoren und die Arbeitsproduktivität. Es besteht eine gewisse Gefahr, dass die Verlagerung und Straffung von Lieferketten und die Kosten des Risikomanagements der Versorgung die Produktivität in den kommenden Jahren belasten könnten. Dies dürfte für einige wenige Segmente zwar zutreffen, für die Gesamtwirtschaft aber vernachlässigbar sein. Anhaltspunkte für einen nachhaltig beschleunigten Anstieg der Arbeitsproduktivität sind derzeit kaum vorhanden, obschon viele Unternehmen in einer Krise (wie der Pandemie 2020) einen Effizienzschub erfahren. Als Folge der Pandemie dürften gewisse strukturelle Veränderungen allerdings beschleunigt ablaufen, etwa die Digitalisierung, Home-Office und E-Commerce. Nicht von der Hand zu weisen ist auch die Möglichkeit, dass viele Unternehmen aus der Krise schlanker und produktiver hervorgehen werden.

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld stützt auch weiterhin die These einer moderaten Inflation. Zwar ist die Versorgung mit Notenbankgeld überaus großzügig. Dem stehen aber, wie schon in den letzten Jahren, ausreichend globale Produktionskapazitäten und globaler Wettbewerbsdruck gegenüber.

Der Handlungsspielraum für die Notenbanken und die Fiskalpolitik wird nochmals enger. Bis zur Erreichung von Vollbeschäftigung baut sich Deflationsdruck auf, was bedeutet, dass die Inflationsziele der Zentralbanken für längere Zeit außer Reichweite bleiben, besonders im Euroraum. Die Notenbank-Zinsen in Europa und den USA werden somit weiterhin tief bleiben. Daher ist das wirksamste geldpolitische Instrument, nämlich der Zinssatz, kaum noch einsetzbar. Die Zentralbanken werden im Krisenfall aber weiterhin eine wichtige Rolle bei der Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte spielen. Der fiskalische Spielraum wird aufgrund des vielerorts sprunghaften Anstiegs der Verschuldung im Gefolge der Coronakrise, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Staatsverschuldung schon während der Finanzkrise und der Eurozone-Schuldenkrise stark gestiegen ist, ebenfalls geringer. Die Verschuldung in Südeuropa könnte erneut zum Stabilitätsrisiko für die Eurozone werden.

Die Probleme, die die Weltwirtschaft in den letzten Jahren geplagt haben – verhaltenes Produktivitätswachstum und negative demographische Faktoren, eine zusehends ineffektive Geldpolitik und eine steigende Staatsverschuldung – bleiben somit bestehen und könnten sich sogar zu einem noch größeren Hindernis als bisher entwickeln. Besonders im Fall eines wirtschaftlichen Einbruchs sind die wirtschaftspolitischen Optionen stärker als je zuvor in den letzten Jahrzehnten eingeschränkt.

Positionierung des Portfoliomanagements:

Das bereits im letzten Geschäftsjahr eingegangene Untergewicht des Aktienexposures (Aktieneinzeltitel und Aktienfonds inkl. des Äquivalenzvolumens aus Derivaten) wurde bis Mitte November 2020 beibehalten und bewegte sich stets in einer Bandbreite von ungefähr 75% – 80%. Mit dem positiven Nachrichtenfluss rund um einen Impfstoff gegen das Coronavirus und eines stabileren Konjunkturausblicks wurde die Aktienquote etappenweise durch Zukauf neuer Positionen oder eine Aufstockung bestehender Positionen erhöht und das Jahr 2020 sogar mit einem leichten Übergewicht beendet. Dieses Exposure wurde in 2021 fortgeführt. Durch größere Mittelzuflüsse bewegte sich das Aktienexposure zeitweise technisch auch mal nahe des Normgewichts von 85%. Allerdings wurden immer wieder Gelegenheiten am Markt dazu genutzt bestehende Aktienpositionen sukzessive günstiger aufzustocken, sodass über die Monate hinweg ein leichtes Übergewicht erhalten bleibt. Gegen Ende Februar bzw. Anfang März 2021 wurden weitere Zukäufe getätigt, um das Übergewicht in Richtung 92% auszubauen. Das Geschäftsjahr wurde letztlich mit einem Übergewicht der Aktienquote von ungefähr 8% der Normgewichtung beendet.

Bei der Länderallokation haben sich zwar Änderungen ergeben, die regionale Aktienallokation war jedoch weiterhin auf Industrieländer fokussiert: Den größten Anteil innerhalb der Aktienquote hatten europäische Aktien (insgesamt 54,24% Anteil am Fondsvolumen zum Geschäftsjahresende, 44,22% zu Beginn des Geschäftsjahres), vor allem aus Frankreich, Schweiz und Deutschland. Deren Anteil am Fondsvolumen zum Ende des Geschäftsjahres lag bei 43,98% (34,73% zu Beginn des Geschäftsjahres). Aktien aus den USA waren mit einem Anteil von 31,78% zum Ende des Geschäftsjahres am Fondsvolumen gewichtet (28,61% zu Beginn des Geschäftsjahres), restliche Länder mit einem Anteil von 1,54% (1,12% zu Beginn des Geschäftsjahres).

Zusätzlich besteht über Aktienfonds ein Exposure in Emerging Markets Aktien, deren Anteil mit 2,58% am Fondsvolumen zum Ende des Geschäftsjahres leicht niedriger lag als mit 3,73% zu Beginn des Geschäftsjahres.

Die Branchen-Allokation war breit diversifiziert, wobei der Schwerpunkt auf unseren mittelfristig bevorzugten Branchen Industriegüter und Dienstleistungen, Konsumgüter (Nahrungs- und Genussmittel; Haushaltsgegenstände und -services; Lebensmittelmärkte, Drogerien und Pflegeprodukte), Gesundheit (Pharma in Europa und Medizinaltechnik in den USA) und Technologie lag. Dies spiegelt sich auch in der Gewichtung wider: Aktien aus dem Technologiesektor sowie Industrie und Dienstleistungen haben mit 25,99% (+2,20%-Punkte seit Beginn des Geschäftsjahres) bzw. 19,66% Anteil am Aktienvolumen (nach 16,27% zu Beginn des Geschäftsjahres) das größte Gewicht. An dritter Stelle folgt der Sektor Gesundheit mit einem Anteil von 13,43% (15,62% zu Beginn des Geschäftsjahres). Der Konsumgüterbereich (Nahrungs- und Genussmittel; Haushaltsgegenstände und -services; Lebensmittelmärkte, Drogerien und Pflegeprodukte) mit einem Anteil von 11,58% (-4,38%-Punkte seit Beginn des Geschäftsjahres) rangiert auf dem vierten Platz. Aufgestockt haben wir Aktien aus dem Finanzdienstleistungssektor: Deren Anteil stieg um 2,54%-Punkte auf 4,23% zum Ende des Geschäftsjahres. Abgebaut haben wir Aktien aus den Bereichen Reisen und Freizeit (von 1,54% zu Beginn des Geschäftsjahres auf 0,00% zum Ende hin) zu Gunsten von Einzelhandel (+1,12%-Punkte seit Beginn des Geschäftsjahres). Positionen in Unternehmen aus der Automobil-, Banken-, sowie Erdöl-Branche sind weiterhin nicht eingegangen worden.

Die Aktien im Fonds sind breit gestreut: Die 10 größten Aktienpositionen haben zum Geschäftsjahresende einen Anteil von 28,77% am Fondsvolumen (27,20% zu Beginn des Geschäftsjahres). Unter den Positionen befinden sich Titel aus den unterschiedlichsten Branchen.

Der Anteil von Investments in Fremdwährung stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich. Die Brutto-Fremdwährungsquote wurde von 51,81% zu Beginn des Geschäftsjahres auf 60,33% zum Geschäftsjahresende erhöht. Die Schwerpunkte waren Brutto US-Dollar (38,60% vom Fondsvolumen; 36,44% zu Beginn des Geschäftsjahres) und Schweizer Franken (17,52% vom Fondsvolumen; 14,38% zu Beginn des Geschäftsjahres). Über Derivate haben wir jedoch einen Teil der US-Dollar Position abgesichert (4,97% vom Fondsvolumen; 6,19% zu Beginn des Geschäftsjahres). Die Netto-Fremdwährungsquote stieg von 45,62% zu Beginn des Geschäftsjahres auf 55,36% am Ende des Geschäftsjahres an, das Netto-Exposure im US-Dollar lag bei 33,63% des Fondsvolumens (30,25% zu Beginn des Geschäftsjahres).

Die jeweiligen Anteilsklassen des Sondervermögens weisen für das abgelaufene Geschäftsjahr folgende Wertentwicklungen auf:

FBG Individual W-PT (01.08.2021 FBG Individual W ESG-PT): +25,36%

FBG Individual W-PA (01.08.2021 FBG Individual W ESG-PA): +25,34%

FBG Individual W-IA (01.08.2021 FBG Individual W ESG-IA): +26,79%

Wesentliche Risiken des Sondervermögens:

Hauptrisikofaktor im Berichtszeitraum war das Aktienkursrisiko. Die aus Vermögensgegenständen in Fremdwährung resultierenden Währungsrisiken hatten einen geringeren Beitrag zum Gesamtrisiko des Fonds. Adressenausfallrisiken/​Kreditrisiken bestanden im Zusammenhang mit Bankguthaben und Anleihepositionen. Die Aktienanlagen trugen neben dem Kursrisiko ein Insolvenzrisiko (Unternehmerisches Risiko).

Zusätzlich bestanden Liquiditätsrisiken: Diese umfassen das Risiko, dass Wertpapiere am Markt nicht sofort oder nur mit gewissen Abschlägen verkauft werden können, da es nicht genügend Marktteilnehmer gibt. Generell bieten Aktien eine relativ gute Liquidität, so dass Liquiditätsrisiken eine untergeordnete Rolle hatten.

Daneben bestanden auch operationelle Risiken; dies sind Verlustrisiken, die durch Missverständnisse oder Fehler von Mitarbeitern der Kapitalverwaltungsgesellschaft oder externer Dritter oder durch äußere Ereignisse wie z.B. Naturkatastrophen auftreten können.

Sonstige Risiken: Die gegenwärtige Covid-19-Pandemie hat weltweit zu erheblichen Verwerfungen an den Kapitalmärkten geführt. Eine verlässliche Beurteilung zur Weiterentwicklung der Situation und des Ausmaßes der ökonomischen Folgen ist aus aktueller Sicht nicht möglich. Dies führt zur extremen Unsicherheit an den globalen Kapitalmärkten, so dass auch Prognosen hinsichtlich der Wertentwicklungen nur bedingt möglich sind. Vor diesem Hintergrund lassen sich die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Sondervermögen zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresberichts nicht abschließend beurteilen.

Die realisierten Kursgewinne und –verluste (Veräußerungsergebnis) resultieren aus Wertpapiergeschäften sowie Devisenkassa- und Devisentermingeschäften.

 

Die Geschäftsführung

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