Helaba Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH: Tätigkeitsbericht für den Zeitraum 01.08.2020 bis 31.07.2021 FBG Balanced Sustainable-PA;FBG Balanced Sustainable-IA DE000A0M2QS4; DE000A0RCCS6

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Helaba Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH

Frankfurt am Main

Tätigkeitsbericht FBG Balanced Sustainable
(bis 31.08.2020 HI-FBG Global Balanced Strategy)
für den Zeitraum 01.08.2020 bis 31.07.2021

Ziele und Anlagepolitik:

Bis 31.08.2020: Anlageziel des Fonds ist es gleichmäßige, angemessene Wertzuwächse durch die Vereinnahmung laufender Erträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Fonds enthaltenen Vermögensgegenstände zu erwirtschaften. Um dies zu erreichen, investiert das Fondsmanagement innerhalb der Anlagegrenzen flexibel in die verschiedenen Anlageklassen weltweit, um die aktuellen Renditepotenziale der verschiedenen Anlageklassen auszuschöpfen. Die Gewichtung der Anlageklassen wird gemäß der jeweiligen taktischen Ausrichtung innerhalb der Bandbreiten an die sich ändernden Marktsituationen angepasst. Anlageschwerpunkte sind Aktien, Aktienfonds und Zertifikate auf Aktien und Aktienindizes (Anteil zusammen max. 60%) sowie Anleihen und Anleihefonds. Der Fonds investiert weltweit und kann auch in Vermögensgegenstände anderer Währungen als seiner Referenzwährung, dem Euro, investieren. Der Fonds setzt Derivatgeschäfte ein, um mögliche Verluste in Folge von Zinsschwankungen /​ Währungskursschwankungen zu verringern oder um höhere Wertzuwächse zu erwirtschaften.

Ab 01.09.2020: Anlageziel des Fonds ist die Erwirtschaftung eines angemessenen Wertzuwachses durch die Vereinnahmung laufender Erträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Fonds enthaltenen Vermögensgegenstände. Um dies zu erreichen, investiert das Fondsmanagement innerhalb der Anlagegrenzen flexibel in die verschiedenen Anlageklassen weltweit, die Gewichtung der Anlageklassen wird gemäß der jeweiligen taktischen Ausrichtung an die sich ändernden Marktsituationen angepasst. Bei den Aktienanlagen wird insbesondere in Aktien aus den Regionen Europa und USA investiert, andere Regionen können (auch über Fonds) beigemischt werden. Die Aktienanlagen (Aktien und Aktienfonds zusammen) sind dabei auf max. 60% begrenzt. Bei den Anleihen bilden Unternehmensanleihen den Schwerpunkt, Staatsanleihen und besicherte verzinsliche Wertpapiere, z. B. Pfandbriefe das erweiterte Universum. Wandelanleihen oder Anleihenfonds können beigemischt werden.

Bei der Auswahl der Wertpapiere werden ethische, soziale und ökologische Kriterien berücksichtigt.

Der Fonds kann auch in Vermögensgegenstände anderer Währungen als seiner Referenzwährung, dem Euro, investieren. Des Weiteren können Derivatgeschäfte (von einem Basiswert abgeleitete Finanzinstrumente) sowohl zu Absicherungs- als auch Investitionszwecken getätigt werden.

Das Portfolio Management für das Sondervermögen ist an die Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland) AG ausgelagert.

Für das Sondervermögen existieren folgende Anteilsklassen:

FBG Balanced Sustainable-PA
(bis 31.08.2020 HI-FBG Global Balanced Strategy)

FBG Balanced Sustainable-IA
(bis 31.08.2020 HI-FBG Global Balanced Strategy Tranche II)

Entwicklung der Kapitalmärkte /​ Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum:

Das abgelaufene Geschäftsjahr des FBG Balanced Sustainable war einerseits geprägt von der laufenden Pandemie und den Unsicherheiten rund um das Sars-CoV-2-Virus, anderseits konnten sich die Konjunktur und die Kapitalmärkte in der Erwartung einer weitgehenden Normalisierung deutlich erholen.

In der ersten Phase der Erholung, in etwa im Verlauf des 2. Quartals 2020 und unmittelbar nach den Lockdowns, hatten sich Einzelhandelsumsätze und Industrieproduktion rasch erholt. In der zweiten Phase, in die die Weltwirtschaft etwa im August eingetreten ist, war die Erholung erwartungsgemäß verhaltener. Aufgrund der regional gestiegenen Ansteckungszahlen in Europa und in den USA wurden lokal verschärfte Distanzierungsmaßnahmen und Reisebeschränkungen wieder eingeführt. Allerdings hatten sich zum Beispiel die Einzelhandelsumsätze bereits im Juli und August wieder über das Vorjahresniveau hinaus erholt, so dass nicht mit einem starken Rückfall der Konjunktur gerechnet werden musste. Insbesondere die anhaltenden Liquiditätsspritzen der Notenbanken sorgten für leicht fallende Renditen, insbesondere bei deutschen Staatsanleihen, wohingegen die von US-Staatsanleihen leicht gestiegen sind. Die Kreditrisikoprämien sind aufgrund der wirtschaftlichen Erholung weiter zurückgegangen.

Die Aktienmärkte bewegten sich in Europa (gemessen am Stoxx Europe 50-Index) in den ersten beiden Monaten des Geschäftsjahres seitwärts, der US-amerikanische S&P 500 Index war Ende September nur wenig verändert. Die gestiegenen Ansteckungszahlen sowie die anstehende Präsidentschaftswahl in den USA und neue Brexit-Verhandlungen sorgten insbesondere in der zweiten Oktoberhälfte für Unsicherheiten. Insbesondere der Stoxx Europe 50-Index verlor mehr als 9%.

November 2020 war dann ein entscheidender Monat auf dem Weg in Richtung Zulassung von Covid-19-Impfstoffen und einer damit verbundenen Normalisierung: Pfizer/​BioNTech, Moderna als auch AstraZeneca berichteten, dass ihr Impfstoff mit hoher Wirksamkeit vor einer Ansteckung bzw. einem schweren Verlauf mit Covid-19 schützt. Getragen von dieser deutlich besser als erwarteten Wirksamkeit der Impfstoffe und der neu entfachten Hoffnung auf eine Covid-19-freie Welt, sind die Kurse von Risikoassets stark gestiegen:

So ist der Stoxx Europe 50-Index im November um knapp über 13% gestiegen, der S&P500 konnte um fast 11% zulegen.

Kreditrisikoprämien von Unternehmensanleihen (EUR Unternehmensanleihen -22 BP und höherverzinsliche Unternehmensanleihen in EUR -87 BP) sind im November 2020 deutlich gefallen und dadurch die Kurse stark gestiegen. Die Renditen von deutschen Staatsanleihen sind zunächst angestiegen, gingen aber im weiteren Verlauf des Novembers/​Dezembers 2020 wieder zurück, während die Renditen von US-Staatsanleihen weiter leicht anstiegen.

Auch die US-Wahlen Anfang November 2020 haben ein von den Kapitalmärkten bevorzugtes Szenario hervorgebracht und trugen zur Erholung mit bei.

Das Jahr 2021 begann mit einer positiven Grundtendenz: die Abnahme der Unsicherheiten rund um das Sars-CoV-2-Virus durch die anlaufenden Impfprogramme und das avisierte zusätzliches Ausgabenprogramm durch den neuen Präsidenten der USA sorgten für eine erneute globale Wachstumshoffnung.

Ab Mitte Januar 2021 sind die Renditen langfristiger Staatsanleihen deutlich gestiegen. Die Aussagen einiger Mitglieder der US-Notenbank Fed hinsichtlich der Anleihenkäufe sowie deutlich gestiegenen Inflationserwartungen (abzulesen an der Differenz zwischen den Renditen von inflationsgeschützten und normalen Anleihen) waren ursächlich hierfür. Die Rendite von 10jährigen US-Staatsanleihen stieg von 1,1% Mitte Januar bis auf 1,74% Ende März 2021. Auch die Rendite von 10jährigen deutschen Staatsanleihen stieg von -0,55% Mitte Januar auf bis -0,11% Mitte Mai 2021 an.

Die Kreditrisikoprämien von EUR- und USD Unternehmensanleihen haben sich nur leicht eingeengt, während der Rückgang bei höherverzinslichen Unternehmensanleihen in EUR deutlicher ausgefallen ist.

Die konjunkturelle Entwicklung war auch im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres trotz des Auftretens der Delta-Variante weiterhin positiv. In Europa und in den USA erreichten die Einkaufmanagerindizes im zweiten Quartal Werte, die eine Hochkonjunktur beschreiben. Die wirtschaftliche Normalisierung in der – für die Kapitalmärkte zentralen – US-Wirtschaft war in vollem Gang, und auch Europas Volkswirtschaften befanden sich mittlerweile klar im Aufschwung. Auch die Gewinnentwicklungen der Unternehmen und die Erwartungen an die zukünftigen Gewinne waren markant gestiegen.

Die Inflationserwartungen waren in den USA und auch in der Eurozone bis in den Mai hinein nochmals gestiegen, gingen danach aber leicht wieder zurück nachdem sich am Markt die Einsicht verfestigte, dass es sich beim aktuellen Anstieg der Preise um ein temporäres Phänomen aufgrund von Basiseffekten handelt, und die Verzerrungen Anfang 2022 hinter uns liegen sollten. Dies wurde auch durch Kommentare seitens der Notenbanken unterstützt.

Die Renditen von Staatsanleihen sind insbesondere im Juni und Juli 2021 wieder gefallen und haben einen Teil des deutlichen Anstiegs im ersten Quartal 2021 ausgeglichen.

Die Spreads von Unternehmensanleihen bewegten sich seitwärts.

Die Aktienmärkte haben sich aufgrund der geschilderten guten konjunkturellen Entwicklung und der Gewinnentwicklung der Unternehmen ab Januar sehr positiv entwickelt. Die Inflationsthematik hatte die Aktienmärkte, insbesondere den S&P 500 Index, im Mai nur kurzzeitig belastet. Während die europäischen Aktienmärkte Mitte Juni 2021 ihr Hoch erreicht hatten und danach seitwärts tendierten, stieg der US-amerikanische S&P 500 Index im Juni und Juli weiter an und erreichte Ende Juli sein Hoch. Beide Indizes konnten seit Januar etwa 17% in lokaler Währung hinzugewinnen.

Bei den Anleihen war die Wertentwicklung der verschiedenen Segmente im Berichtszeitraum gemischt: Staatsanleihen mit höchster Qualität mussten aufgrund der steigenden Renditen Verluste hinnehmen, während Risikosegmente wie Unternehmensanleihen deutlich positive Ergebnisse erzielten.

Deutsche Staatsanleihen (ICE BofA German Government Index) verzeichneten aufgrund der in Summe gestiegenen Renditen im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust von -0,76%, US-Staatsanleihen (ICE BofA US Treasury Index) verloren sogar 3,27% in USD (in EUR Hedged -4,13% unter Berücksichtigung der Absicherungskosten aus der Währung). Euro-Staatsanleihen (ICE BofA Euro Government Index) gewannen leicht um 0,65% hinzu.

Euro-Unternehmensanleihen Investment-Grade (ICE BofA Euro Non-Financial Index TR) hingegen gewannen +3,40%, USD-Unternehmensanleihen Investment-Grade (ICE BofA US Corporate Index) erzielten einen Ertrag von 1,67% in USD bzw. 0,71% in Euro Hedged. Höherverzinsliche Euro-Unternehmensanleihen (ICE BofA BB Euro High Yield Index TR) stiegen deutlich um +8,31%.

Sehr positiv war die Wertentwicklung an den Aktienmärkten im Berichtszeitraum.

Der US-amerikanische S&P 500 (Net Return) Index verzeichnete ein Plus von 35,82% in USD. Analog war auch die Entwicklung des MSCI World Index (Net Return) in USD, welcher 35,07% gewann. Die Währungsentwicklung des Euro zum USD im Berichtszeitraum hatte nur minimalen Einfluss auf die Performance: Die Wertentwicklung des S&P 500 Index in Euro gerechnet lag bei 35,04%, die des MSCI World Index in Euro bei 34,30%.

Die Entwicklung bei den europäischen Aktienmärkten war auch sehr positiv, sie lag jedoch etwas hinter der Wertentwicklung des US-amerikanischen Index: Der deutsche Aktienindex DAX konnte 26,24% hinzugewinnen, der europäische Index Stoxx Europe 50 (Net Return) 25,09% und der schweizerische SMI-Index stieg um 24,69% in CHF bzw. 24,92% in EUR.

Auf der Währungsseite hat der US-Dollar zum Euro im Berichtszeitraum leicht um 0,78% verloren, der Schweizer Franken war mit -0,01% nahezu unverändert. Positiv gegenüber dem Euro hat sich das britische Pfund entwickelt: Es stieg um 5,44%.

Positionierung des Portfoliomanagements:

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir den Investitionsschwerpunkt weiter auf Aktienanlagen und Unternehmensanleihen gesetzt. Grundlage war die Erwartung einer sich fortsetzenden Normalisierung nach den Lockdowns und die wirtschaftliche Erholung, was in einem anhaltenden Nullzinsumfeld (insbesondere in der Eurozone) für positive Erträge bei Aktien und Unternehmensanleihen spricht. Dies wurde auch durch die Entwicklung der Aktien- und Anleihenmärkte im Berichtszeitraum bestätigt.

Die zu Beginn des Geschäftsjahres bestehende Aktienquote (Aktieneinzeltitel und Aktienfonds) des Fonds in Höhe von 37,27% wurde im Laufe des Geschäftsjahres auf 52,23% ausgebaut. Im Rahmen der Umsetzung der geänderten Anlagepolitik ab dem 01.09.2020 wurde die risikoadjustierte Aktienquote (incl. dem Äquivalenzvolumen von Derivaten) Anfang bis Mitte September 2020 von 3,11% zu Beginn des Geschäftsjahres durch Auflösung der Absicherung mittels Aktienindexfutures in zwei Schritten auf 33,43% Mitte September erhöht. Im Laufe des Novembers 2020 haben wir die risikoadjustierte Aktienquote durch die Aufstockung von Aktieneinzeltiteln weiter auf 49,30% Anfang Dezember 2020 erhöht. Im Laufe des weiteren Geschäftsjahres bewegte sich die risikoadjustierte Aktienquote in einem Band zwischen knapp unter 50% und rd. 55%. Zum Ende des Geschäftsjahres entsprach die risikoadjustierte Aktienquote mit einem Anteil von 52,23% am Fondsvolumen der physischen Aktienquote.

Den Anteil von Aktienfonds haben wir im Laufe des Geschäftsjahres von 15,94% auf 1,67% reduziert, die Aktieneinzeltitel (Stamm- und Vorzugsaktien und aktienähnliche Vermögensgegenstände) von 21,76% auf 50,56% deutlich erhöht. Bei den Aktieneinzeltiteln sind die Regionen Europa und USA die Investitionsschwerpunkte, wobei sich die Länderallokation im Laufe des Geschäftsjahres nicht wesentlich verändert hat und die Unternehmen hauptsächlich in den USA, Frankreich, Deutschland und der Schweiz ansässig sind.

Im Zuge der Aufstockung der Aktienquote hat sich der Anteil von Anleihen (incl. Rentenfonds) im abgelaufenen Geschäftsjahr reduziert, ihr Anteil fiel von 53,19% zu Beginn des Geschäftsjahres auf 44,46%. Während die Investitionen in einzelne Anleihen (38,16% zu Beginn des Geschäftsjahrs) auf 44,46% erhöht wurden, haben wir die Rentenfonds komplett veräußert (nach einem Anteil von 15,03% zu Beginn des Geschäftsjahres).

Der Anteil von Unternehmensanleihen an den einzelnen Anleihen blieb über das Geschäftsjahr hinweg bei 100,00%. Im Laufe des Geschäftsjahres haben wir den Anteil von Anleihen, welche in US-Dollar denominiert sind, von 2,92% zu Beginn auf 10,85% zum Ende des Geschäftsjahres erhöht. Sie stellen eine Beimischung dar.

Das durchschnittliche Rating der im Fonds gehaltenen Anleihen hat sich im Laufe des Geschäftsjahres um eine Stufe von BB+ auf BBB- verbessert, durch Umschichtungen ist die durchschnittliche Duration im Fonds (incl. Kasse und Derivaten) von 4,04 Jahren zu Beginn des Geschäftsjahres auf 4,62 Jahre leicht angestiegen.

Die sonstigen Fonds (Gemischte und Absolute Return-Fonds) mit einem Anteil von 5,51% zu Beginn des Geschäftsjahres wurden komplett veräußert.

Durch die Transaktionen stieg die Brutto-Fremdwährungsquote von 21,60 % auf 46,78% am Ende des Geschäftsjahres an. Dies sind vor allem US-Dollar mit 35,06% (15,55% zu Beginn des Geschäftsjahres) und Schweizer Franken mit 8,71% (5,69% zu Beginn des Geschäftsjahres). Einen Teil der Fremdwährungspositionen haben wir abgesichert, so dass die Netto-Fremdwährungsquote bei 25,28% am Geschäftsjahresende lag (4,83% zu Beginn des Geschäftsjahres).

Die jeweiligen Anteilsklassen des Sondervermögens weisen für das abgelaufene Geschäftsjahr folgende Wertentwicklungen auf:

FBG Balanced Sustainable-PA +15,03%

FBG Balanced Sustainable-IA +15,65%

Die realisierten Kursgewinne und –verluste (Veräußerungsergebnis) resultieren aus Wertpapiergeschäften, Futuresgeschäften sowie Devisenkassa- und Devisentermingeschäften.

Wesentliche Risiken des Sondervermögens:

Hauptrisikofaktor im Berichtszeitraum war vor allem das Aktienkursrisiko und das Zinsänderungsrisiko. Die aus Vermögensgegenständen in Fremdwährung resultierenden Währungsrisiken (Devisenrisiken) sind durch die Erhöhung der Netto-Fremdwährungsquote angestiegen. Adressenausfallrisiken/​Kreditrisiken bestanden vor allem im Zusammenhang mit dem Bankguthaben und den Unternehmensanleihen.

Kontrahentenrisiken bestanden bei Devisentermingeschäften; durch den Einsatz von börsengehandelten Derivaten bestand bei Futures kein Kontrahentenrisiko.

Zusätzlich bestanden Liquiditätsrisiken: Diese umfassen das Risiko, dass Wertpapiere am Markt nicht sofort oder nur mit gewissen Abschlägen verkauft werden können, da es nicht genügend Marktteilnehmer gibt. Generell ist das Liquiditätsrisiko für Anleihen aus dem Non-Investmentgrade Bereich (höherverzinsliche Anleihen) und Zertifikaten größer als für Anleihen aus dem Investment Grade Bereich, Aktien und Investmentfonds.

Daneben bestanden auch operationelle Risiken. Dies sind Verlustrisiken, die durch Missverständnisse oder Fehler von Mitarbeitern der Kapitalverwaltungsgesellschaft oder externer Dritter oder durch äußere Ereignisse wie z.B. Naturkatastrophen auftreten können.

Sonstige Risiken: Die gegenwärtige Covid-19-Pandemie hat weltweit zu erheblichen Verwerfungen an den Kapitalmärkten geführt. Eine verlässliche Beurteilung zur Weiterentwicklung der Situation und des Ausmaßes der ökonomischen Folgen ist aus aktueller Sicht nicht möglich. Dies führt zur extremen Unsicherheit an den globalen Kapitalmärkten, so dass auch Prognosen hinsichtlich der Wertentwicklungen nur bedingt möglich sind. Vor diesem Hintergrund lassen sich die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Sondervermögen zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresberichts nicht abschließend beurteilen.

 

Die Geschäftsführung

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